Streuobstwiese für den Artenschutz

Die Mitglieder des Umwelt-Teams der CDU-Fraktion starten in die Ausschussarbeit mit einem symbolischen Akt.

19.11.2020, 13:41 Uhr | CDU Ratsfraktion / Dennis Bachmann
Von links nach rechts: Markus Köchling, Jan Warmbold, Thomas Michels, Jan Büscher, Bernhard Lammerding und Gerrit Tranel
Von links nach rechts: Markus Köchling, Jan Warmbold, Thomas Michels, Jan Büscher, Bernhard Lammerding und Gerrit Tranel

Auf Initiative von Markus Köchling wurden verschiedene Arten von Obstbäumen gepflanzt, die jetzt eine sogenannte Streuobstwiese ergeben. Die Idee des Sprechers der CDU-Fraktion für Umweltthemen richtete sich ursprünglich nur an die Mitglieder des Umweltausschusses der CDU-Fraktion. Schlussendlich wurde die Aktion jedoch von der gesamten Fraktion sowohl finanziell als auch mit Tatkraft unterstützt.

Für Markus Köchling umfasst der Begriff Umwelt eine Vielzahl von Themen, wobei ihm der Bereich des Artenschutzes besonders am Herzen liegt. Die Natur ist ein komplexes System, bei dem viele Bereiche ineinandergreifen und auch aufeinander aufbauen. Die Anpflanzung der Streuobstwiese dient unmittelbar der Tierwelt als Lebensraum und trägt zur Versorgung der Tiere bei. Markus Köchling erklärt, dass man mit diesem arbeitsreichen Nachmittag nicht nur dem Artenschutz einen Dienst erwiesen hätte, sondern damit auch ganz natürlich den Klima- und Umweltschutz voranbringt.

Mitglieder der CDU-Fraktion im Umweltausschuss:

- Markus Köchling
- Dr. Heiner Kleinschneider
- Thomas Michels
- Jan Büscher als Sachkundiger Bürger
- Silke Hellenkamp als Sachkundige Bürgerin

sowie die direkten Vertreter Alois Homann, Thomas Bücking, Jan Warmbold, Holger Weiling, Christoph Micke.

Markus Köchling erklärt, was beim Anlegen einer Streuobstwiese zu beachten ist:

Ausgewachsen werden 10 Obstbäume dieser Sorten:

- ca. 100kg Feinstaub aus der Luft filtern
- ca. 15kg Kohlenstoffdioxid pro Tag binden
- überlebenswichtigen Sauerstoff produzieren
- Wildbienen, Vögeln und anderen Tieren Nahrung liefern
- Spinnentiere in der Rinde ein Zuhause bieten
- Wasser speichern und dem Boden Schatten spenden
- Nistmöglichkeiten bieten
- Obst für den Eigenbedarf bieten


Voraussetzungen und Arbeitsaufwand

- Ein Standort zwischen Feldern, an angrenzenden Gärten, auf weiter Flur oder an Waldrändern ist ideal
- Beim Einpflanzen ausreichenden Abstand zwischen den Bäumen einplanen
- Jeder Obstbaum kostet je nach Größe ca. 15 €
- Auf eine gute Sortenmischung kommt es an
- Die Pflege, wie z.B. ein regelmäßiger Rückschnitt, setzt keine Erfahrung voraus
- Wässern nicht vergessen!
- Und nicht zuletzt benötigt man ein wenig Zeit