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News
21.06.2017, 18:38 Uhr | Übersicht | Drucken
Kasischke: „In Lette läuft es gut“
Am Weltflüchtlingstag CDU–Info-Besuch in den Blockhäusern / Betreuung 1:1

Am Weltflüchtlingstag informierten sich Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Integration in der Flüchtlingsunterkunft an der Bruchstraße. „In Lette läuft es gut“, konstatierte der städtische Fachbereichsleiter Bernd Kasischke bei der Führung durch einige der dortigen Holz-Blockhäuser. Auch die DRK-Flüchtlingsbetreuer Reinelt und Tenberge unterstrichen, das alle dort wohnenden Flüchtlinge zusätzlich ehrenamtliche Paten haben und sozusagen 1:1 beraten und betreut werden.
Der Sprecher der Letteraner Flüchtlingshelfer und Vorsitzende des Heimatvereins Gerold Wilken informierte beim Rundgang ebenfalls und erklärte, dass rund die Hälfte der Blockhäuser vor allem mit jungen Familien verstärkt aus Afrika bewohnt ist. Es stehen zehn Wohnhäuser mit je zwei Einheiten insgesamt zur Verfügung und zusätzlich zwei Gemeinschaftsräume. 39 Personen wohnen jetzt dort – sechs weitere kommen in den nächsten Tagen. Mit den Wohnungen am Großen Esch und an der Kreuzsstraße verfüge Lette über 65 Flüchtlinge.


Vor einem der Holz-Blockhäuser in Lette, das als Flüchtlingsunterkunft dient, gruppierten sich Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Integration, haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer sowie der städtische Fachbereichsleiter Bernd Kasischke und der Sprecher der Letteraner Flüchtlingshelfer Gerold Wilken mit dort wohnenden Flüchtlingen.

CDU-AK-Leiter Norbert Hagemann dankte den haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuern und versicherte auch als Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt die volle Unterstützung. So bat Wilken darum, dass Sandkasten und Schaukel für die Kinder im Zentrum der Blockhäuser notwendig seien. Leider fehle in den gut ausgestatteten Holzhäusern jeweils ein Backofen. Ansonsten erklärte Bezirksausschuss-Vorsitzender Bernhard Kestermann (CDU), der sich auch als Pate für eine afrikanische Familie einsetzt, dass sich die Familien dort sehr wohlfühlen. Den Kindern werde bei den Schulaufgaben geholfen. So erzählten zwei Jungen den Gästen stolz, dass sie das Nepo in Coesfeld besuchen. Auch der Kontakt beispielsweise zur Tafel, zum Möbelladen oder zum DRK-Sozialkaufhaus sei gegeben. Beim Überblick über die Flüchtlingssituation in Coesfeld berichtete Kasischke, dass in den letzten Wochen 50 Flüchtlinge in die Kreisstadt kamen, so dass insgesamt 700 Geflüchtete registriert sind, die allerdings längst nicht alle eine Bleibeperspektive hätten.