Wut, Enttäuschung und Sorge

12.05.2020

 Gut verstehen kann Bürgermeisterkandidat Gerrit Tranel die Enttäuschung alle Coesfelder und vor allem der Gastronomen, die schon mit verdienter Vorfreude in den Startlöchern standen und schon Ware geordert hatten. Die Wut der Bürger und Händler, die mit viel Disziplin, alles gegeben haben. Menschen die verantwortungsvoll Abstand von der Familie und Freunden gehalten haben.
„Auch ich bin an einer lückenlosen Aufarbeitung der Vorgänge, um das Geschehen bei Westfleisch interessiert und werde mich dafür verwenden“, so Tranel. „Jetzt müssen wir besonnen, aber zielgerichtet Handeln und dabei die Stärke unserer vorhandenen Strukturen nutzen.“
Die Coesfelder haben bewiesen, dass sie mit ihren Netzwerken in der Lage sind, solche Herausforderungen zu bewältigen.
„Mit dem Landrat konnte ich heute die aktuelle Sachlage diskutieren. Nach Testung aller Beteiligten muss die Quarantäne strikt umgesetzt und eingehalten werden. Das schließt natürlich auch ein, dass da, wo die Einsicht fehlt, eine Überwachung stattfinden muss. Bei Bedarf auch durch die Hilfe des Landes.“ erklärt Tranel.

 Die in Quarantäne befindlichen Personen müssen, sofern sie sich nicht selbst organisieren können, verpflegt und medizinisch versorgt werden. „Das Deutsche Rote Kreuz ist mit seinem Betreuungsdienst in der Lage, diese Problematik zu lösen. Mit dem Vorstand Christoph Schlütermann konnte ich diese Thema schon einmal besprechen.“
„Von Westfleisch erwarte ich, dass sie alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, die dazu geeignet sind, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen.“ Die Isolierung der positiv Getesteten ist vorrangig und die Erwartung ist, dass allen Betroffenen die Handlungsweisen klar und verständlich erklärt werden. „Der Einsatz von Dolmetscher ist hier zweifelsfrei unerlässlich.“, führt Tranel aus.
Die Sorge gilt auch oder gerade denjenigen, die jetzt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, die Opfer der Pandemie sind, die hier leben und Betroffene einer Struktur sind, die es gilt im Nachgang aufzuarbeiten.

Coesfeld ist stark, hilfsbereit und solidarisch und wir packen die Herausforderung vor Ort jetzt an!